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voestalpine verarbeitet Stahl zu Produkten, die man ihm selten ansieht: zu Schienen ganzer Bahnnetze, zu Karosserieteilen im Auto, zu Werkzeugstahl für die Industrie. Der Konzern mit Sitz in Linz beschäftigt rund 49.700 Menschen und ist an etwa 500 Standorten in mehr als 50 Ländern tätig. Ein österreichisches Traditionsunternehmen, das längst weltweit arbeitet.
Gegründet wurde das Stahlwerk 1938 in Linz. Dort steht bis heute das Herz der Gruppe: ein integriertes Hüttenwerk, in dem aus Eisenerz und Schrott hochwertiger Stahl entsteht. Bei Bahnsystemen, von der Schiene bis zur kompletten Weiche, zählt voestalpine nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern. Autohersteller beziehen Bleche und fertige Karosserieteile, die Industrie hochfesten Werkzeugstahl.
Im Geschäftsjahr 2024/25 setzte die Gruppe 15,7 Milliarden Euro um. Geführt wird sie in vier Divisionen, von der Stahlerzeugung über die Weiterverarbeitung bis zu den Edelstählen. Das schafft sehr unterschiedliche Arbeitsplätze. An den Öfen in Linz stehen Schmelzer und Metalltechnikerinnen, in den Laboren arbeiten Werkstoffwissenschaftler an leichteren und festeren Stählen, dazu kommen kaufmännische Berufe, IT und Ingenieurwesen. Den Nachwuchs bildet der Konzern großteils selbst aus und führt dafür ein eigenes Lehrlingsportal mit Lehrberufen an mehreren Standorten.
Gerade steckt die Branche in einem Umbau. Mit dem Programm greentec steel und rund 1,5 Milliarden Euro investiert voestalpine in Elektrolichtbogenöfen, um den CO2-Ausstoß der Stahlerzeugung deutlich zu senken. Die Aktie notiert an der Wiener Börse. An der Spitze steht ein Vorstand unter Herbert Eibensteiner.
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