

Wer in Österreich mit dem Handy telefoniert, zu Hause ins Internet geht oder fernsieht, nutzt oft ein Netz von A1. Mehr als 5,4 Millionen Mobilfunk- und rund 2,3 Millionen Festnetzkundinnen und -kunden setzen auf das Unternehmen. Damit ist A1 der größte Kommunikationsanbieter des Landes.
A1 Telekom Austria AG baut und betreibt die Leitungen und Funkmasten, über die ein großer Teil Österreichs kommuniziert. Mobilfunk, Festnetz, Breitband-Internet und Fernsehen kommen aus einer Hand. Im Mobilfunk hält das Unternehmen rund 45 Prozent Marktanteil, im Breitbandgeschäft ähnlich viel. Neben der Hauptmarke A1 laufen auch bekannte Namen wie bob, yesss! und Red Bull MOBILE über das Netz.
Der Sitz ist in Wien, in der Lassallestraße im zweiten Bezirk. Das Unternehmen gehört zur A1 Telekom Austria Group, die in sieben Ländern Mittel- und Osteuropas tätig ist und rund 18.000 Menschen beschäftigt (Statista, Stand 2024). Großaktionär der börsennotierten Muttergesellschaft ist der mexikanische Konzern América Móvil, zweitgrößter Eigentümer die staatliche ÖBAG. Die Wurzeln reichen in die späten 1990er-Jahre zurück, als der Mobilfunk in Österreich liberalisiert wurde; 2010 wurden Festnetz und Mobilfunk unter der Marke A1 zusammengeführt.
Wer hier arbeitet, hält ein Stück Infrastruktur am Laufen. Technikerinnen und Techniker treiben den Glasfaser- und 5G-Ausbau voran, in den A1 Shops und im Kundenservice stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im direkten Kontakt mit den Kundinnen und Kunden. Dazu kommen IT, Produktentwicklung und das Geschäft mit Firmenkunden, das die Tochter A1 Digital um Cloud- und IoT-Dienste erweitert. Die Größe der Gruppe eröffnet Wege über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Eine eigene Beschäftigtenzahl allein für die österreichische Gesellschaft weist A1 öffentlich nicht gesondert aus; die 18.000 beziehen sich auf den gesamten Konzern.
Lassallestraße 9
1020 Wien
Österreich