Softwarepark 49
4232 Hagenberg im Mühlkreis
Österreich

Rund 820.000 Mal am Tag zahlt im deutschsprachigen Raum jemand an einer Kassa, deren Software aus Hagenberg im Mühlkreis kommt. In der Betriebskantine, im Krankenhaus, in der Mensa, im Stadion. Dahinter steht die ventopay gmbh mit ihrer Plattform mocca®, die Bestellung, Kassa, Bezahlung und Abrechnung in der Gemeinschaftsverpflegung zusammenführt. Mehr als 75 Menschen arbeiten daran, an sechs Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Wie das konkret aussieht, zeigt sich am besten in einem Betriebsrestaurant. Die Mitarbeiterin hält ihren Werksausweis ans Terminal, der Zuschuss des Arbeitgebers wird automatisch abgezogen, der Rest läuft über die hinterlegte Abrechnung. Wer wenig Zeit hat, bestellt vorab in der App und holt das Essen an der Ausgabe ab. ventopay entwickelt dafür Software und Hardware und begleitet Projekte von der Beratung über Installation und Projektmanagement bis zu Schulung, Support und Wartung. Über 10.000 Cashpoints an rund 1.000 Standorten im DACH-Raum laufen auf dieser Plattform, in Summe mehr als 300 Millionen Transaktionen im Jahr (ventopay.com, abgerufen 11.08.2026).
Die Kundenliste reicht von Industriebetrieben wie voestalpine und Lenzing über die Wirtschaftsuniversität Wien bis zum Ordensklinikum Linz. Auch das Allianz Stadion von Rapid Wien und die Olympiaworld Innsbruck arbeiten mit den Systemen. In Deutschland zählen unter anderem Nestlé Deutschland und Volkswagen zu den Referenzen. Wer hier einsteigt, baut also an Systemen mit, die täglich hunderttausende Menschen benutzen, ohne je den Namen des Herstellers zu lesen.
Entstanden ist das Unternehmen 2011 als Abspaltung der Payment-Abteilung der CDE Communications Data Engineering, geführt wird es bis heute von Gründer Johannes Reichenberger. Seit Ende 2024 bildet ventopay gemeinsam mit dem langjährigen Partnerunternehmen Delegate die mocca-group. Über 100 Servicepartner-Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz ergänzen das eigene Team, jährlich kommen rund 50 Kundenprojekte dazu. Für die Informationssicherheit ist das Unternehmen nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert, was in Spitälern und bei Zahlungsdaten kein Nebenschauplatz ist. Zu Umsatz und Ertrag veröffentlicht ventopay auf der eigenen Website keine Zahlen.
Der größte Teil der offenen Stellen dreht sich um Entwicklung: C#/.NET und Full Stack, dazu technische IT-Projektleitung, Systeme und Infrastruktur sowie Support-Rollen, die direkt mit den Küchen und IT-Abteilungen der Kunden zu tun haben. Studierende können ein Praktikum machen oder ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Haus schreiben, drei laufende Forschungsprojekte liefern den Stoff dafür. Gleitzeit, Homeoffice-Möglichkeit, interne und externe Weiterbildung und ein Essenszuschuss von sechs Euro pro Arbeitstag sind in den Stelleninseraten ausgewiesen; kununu führt ventopay als Top Company. Der Firmensitz liegt im Softwarepark Hagenberg nördlich von Linz, mit der Fachhochschule und rund hundert weiteren IT-Betrieben in Gehweite.
Softwarepark 49
4232 Hagenberg im Mühlkreis
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