Campus Viertel Zwei Vorgartenstraße 206c
1020 Wien
Österreich

Kontoführung, Zahlungsverkehr, Wertpapierdepots: Bei einer ganzen Reihe von Banken in Österreich und Deutschland läuft das auf Software aus Wien. CPB SOFTWARE AG baut solche Systeme seit 1996, damals gestartet als Ausgründung aus einer Privatbank mit sieben Mitarbeitenden. Heute arbeiten rund 340 Menschen an vier Standorten in drei Ländern daran. Und längst nicht nur für Banken.
Das bekannteste Produkt ist TAMBAS, ein Kernbankensystem. Es führt die Konten eines Instituts, wickelt Zahlungen ab und liefert die Zahlen für das aufsichtsrechtliche Meldewesen. Dazu kommen die eBanking-Plattform PROFOS und, seit dem Zusammengehen mit der deutschen EFDIS AG Bankensoftware im Jahr 2023, die Kernbankenlösung EFDIS.CIFRA. Banken sind aber nicht die einzige Kundengruppe. Mit SECTRAS arbeiten Steuerverwaltungen, mit EDWIN Bildungseinrichtungen. Wer hier einsteigt, entwickelt also an Systemen, bei denen es auf Genauigkeit ankommt, und lernt dabei eine Menge über Finanzwirtschaft und öffentliche Verwaltung.
Aus der GmbH wurde im Jahr 2000 eine Aktiengesellschaft. 2009 übernahmen Vorstand und Belegschaft das Aktienkapital; eigentümergeführt ist das Unternehmen bis heute. Nach Deutschland ging CPB 2007 mit dem Standort Miltenberg, Freising kam über EFDIS dazu. Im Mai 2025 stieg das Unternehmen mit rund 47 Prozent bei der SynoFin Risikomanagement Service AG im liechtensteinischen Ruggell ein, einem Spezialisten für Risikomanagementsysteme. Mehr als 550 aktive Kunden in Österreich, Deutschland und fünfzehn weiteren Ländern nennt CPB selbst; der Umsatz lag nach eigenen Angaben 2023 bei etwa 50 Millionen Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: ein Arbeitgeber, der seit fast drei Jahrzehnten am Markt ist und in den vergangenen Jahren gewachsen ist, statt zu schrumpfen.
Die offenen Stellen zeigen, wie breit das Haus aufgestellt ist. In Wien sucht CPB derzeit Senior-Entwicklerinnen und -Entwickler für Java und für das Frontend, dazu Systemadministration für IBM Power i. Ausgeschrieben waren zuletzt auch Rollen in der Business-Analyse, im Bereich Network & Security und im Wertpapier-Backoffice. In Miltenberg und Freising bildet das Unternehmen selbst aus; auf der Karriereseite erzählt eine Mitarbeiterin, wie sie nach der Lehre in eine Fachrolle gewechselt ist. Wie sich die Belegschaft auf die vier Standorte verteilt, veröffentlicht CPB nicht.
Das Wiener Büro liegt im Campus Viertel Zwei, direkt an der U2-Station Krieau. Ein voll ausgestatteter Fitnessraum mit Duschen gehört dazu, ebenso ein Essenszuschuss und ein JobRad-Leasing. Und am Gewinn beteiligt wird die Belegschaft ebenfalls.
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