

Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften GmbH
Über das Unternehmen
In Krems an der Donau stehen angehende Ärztinnen und Ärzte schon früh am Krankenbett. Die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften bildet Mediziner und Psychologinnen aus, eng verzahnt mit drei Universitätskliniken in Niederösterreich. Im Studienjahr 2023/24 waren hier 809 Studierende eingeschrieben, betreut in kleinen Gruppen. Getragen wird die Hochschule von vier starken Eigentümern, die sich die Anteile zu gleichen Teilen teilen.
Gegründet 2013 und noch im selben November erstmals akkreditiert, gehört die KL zu den jüngeren Hochschulen des Landes. Zugleich war sie die erste Einrichtung in Österreich, die Medizin und Gesundheitswissenschaften durchgehend nach dem Bologna-Modell aufgebaut hat. Das Studienangebot reicht vom Bachelor in Medical Science über das Masterstudium Humanmedizin und die 2017 gestarteten Psychologie-Programme bis zum PhD-Programm Mental Health and Neuroscience, das Anfang 2024 akkreditiert wurde. Praxisnah ist hier wörtlich gemeint. Die 24 Universitätskliniken der KL verteilen sich auf die Standorte Krems, St. Pölten und Tulln und bringen es zusammen auf rund 2.000 Betten. Wer hier lehrt oder forscht, sitzt selten nur am Schreibtisch.
Die Forschung verteilt sich auf über zwanzig wissenschaftliche Abteilungen und Zentren, von der Pharmakologie über die Biomechanik bis zur Wasserqualitätsforschung. Entsprechend unterschiedlich sind die Tätigkeitsfelder. Klinikerinnen, die nebenbei unterrichten, treffen auf Grundlagenforscher in den Labors, dazu kommen Lehrende für die kleinen Gruppen sowie Studienorganisation, Verwaltung und Wissenschaftsmanagement. 111 wissenschaftliche Mitarbeitende standen im Jahr 2023/24 den gut 800 Studierenden gegenüber, ein Betreuungsverhältnis, wie es große staatliche Universitäten kaum bieten.
Hinter der Hochschule stehen vier Eigentümer zu je einem Viertel: die Medizinische Universität Wien, die Technische Universität Wien, das Krebsforschungszentrum MedAustron und das Land Niederösterreich. Die Geschäftsführung teilen sich seit Februar 2026 die Anästhesiologin Andrea Olschewski, die als Rektorin auf Gründungsrektor Rudolf Mallinger folgte, und Prorektorin Sabine Siegl. Namensgeber ist Karl Landsteiner, der Wiener Pathologe, der 1901 die Blutgruppen entdeckte und dafür 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt.
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Hauptstandort
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften GmbH
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
3500 Krems an der Donau
Österreich