Lilienbrunngasse 7-9
1020 Wien
Österreich

Hinter dem Rechenzentrum vieler österreichischer Raiffeisenbanken steht Raiffeisen Informatik. Das Unternehmen betreibt Bankanwendungen, Cloud-Plattformen und Sicherheitssysteme für Finanz- und Versicherungshäuser. Angefangen hat alles 1969, mit zwei Mitarbeitern und dem Namen Raiffeisen Rechenzentrum. Heute arbeiten rund 1.100 Menschen für das Haus.
Das Kerngeschäft dreht sich um Banken und Versicherungen. Raiffeisen Informatik hält deren IT am Laufen: Rechenzentren, die Software fürs tägliche Bankgeschäft, die Abwehr von Cyberangriffen. Was das konkret heißt, zeigt ein Blick auf die Berufe. In den Rechenzentren sorgen Technikerinnen und Administratoren dafür, dass die Systeme rund um die Uhr laufen. Security-Fachleute suchen nach Schwachstellen, bevor es Angreifer tun. Consultants begleiten Banken durch IT-Projekte, und Entwicklerinnen bauen an der Software dahinter.
Über die Bankenwelt hinaus bekannt wurde das Unternehmen mit einem Projekt aus dem Jahr 2004: der österreichischen Lkw-Maut, die hier entwickelt wurde und mehrere Preise erhielt. Laut Marktforschung von IDC zählt Raiffeisen Informatik zu den größten IT-Dienstleistern des Landes.
Getragen wird das Unternehmen von der Raiffeisen-Bankengruppe. Größte Eigentümer sind die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und die RBI Invest. Der Sitz liegt in der Hollandstraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk; seit 2019 firmiert das Haus als Raiffeisen Informatik GmbH & Co KG. Wer hier anfängt, arbeitet für Kunden, bei denen ein Systemausfall keine Option ist: Banken, deren Betrieb an sieben Tagen die Woche laufen muss. Eine tagesaktuelle Personalzahl veröffentlicht das Unternehmen kaum selbst; Branchenportale beziffern die Belegschaft auf rund 1.100 Personen in drei Ländern.
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