Technologiestraße 10
1120 Wien
Österreich

In Zipf im oberösterreichischen Hausruckviertel entstehen Ultraschallgeräte, mit denen Ärztinnen und Ärzte weltweit Schwangerschaften begleiten und ungeborene Kinder sichtbar machen. Hinter dieser Produktion steht die GE Healthcare Austria GmbH & Co OG, der globale Entwicklungs- und Fertigungsstandort des US-Medizintechnikkonzerns GE HealthCare für Ultraschall in der Frauenheilkunde. Mehr als 400 Menschen aus 27 Nationen arbeiten hier.
Entwickelt und gebaut werden in Zipf die Geräte der Voluson-Reihe, mit denen sich ein ungeborenes Kind in 3D und 4D darstellen lässt. Innerhalb des Konzerns ist der Standort das weltweite Zentrum für Ultraschall in Gynäkologie und Geburtshilfe. Rund ein Drittel der Belegschaft forscht und entwickelt, andere stehen in der Fertigung an den Linien oder betreuen die Geräte später im Service. Der Exportanteil liegt bei etwa 86 Prozent.
Die Geschichte des Werks reicht bis 1947 zurück, damals unter dem Namen Kretztechnik. Seit 2001 gehört es zu GE, die heutige Gesellschaft besteht seit 2002. Dahinter steht GE HealthCare, seit Anfang 2023 ein eigenständiges, börsennotiertes Medizintechnikunternehmen mit rund 54.000 Beschäftigten und Kunden in mehr als 100 Ländern. Der Konzernumsatz lag 2024 bei knapp 20 Milliarden US-Dollar. Wer in Zipf anfängt, arbeitet damit für eine große, international aufgestellte Gruppe und fertigt zugleich in Oberösterreich.
Der Standort wächst. Allein seit Jahresbeginn 2026 kamen 45 neue Stellen dazu, und bis Ende 2027 soll die Jahreskapazität auf 30.000 Geräte steigen. Im Mai 2025 eröffnete in Zipf nach Angaben des Unternehmens der erste emissionsfreie GE-HealthCare-Standort Europas.
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