Fockygasse 29-31
1120 Wien
Österreich

Die Website der TU Wien, der Auftritt von Austria Email, das Angebot von wienXtra: Hinter diesen Seiten steht dieselbe Wiener Agentur. supseven baut seit 2014 Websites, Portale und Online-Shops mit dem Open-Source-System TYPO3. Mehr als 300 Projekte sind seither entstanden. Gearbeitet wird in einem Großraumbüro in der Marxergasse im dritten Bezirk, mit Dachterrasse und Küche.
TYPO3 ist jenes Content-Management-System, das vor allem große Organisationen einsetzen, weil es viele Redakteurinnen, viele Sprachen und strenge Vorgaben verträgt. Genau dort liegt das Kundenfeld von supseven. Die Arbeiterkammer Wien gehört dazu, die Universität Wien, der Flugzeugbauer Diamond Aircraft, der Versicherer Generali und der Balgrist Campus in Zürich. Öffentliche Auftraggeber sind ein eigenes Kapitel: Für Ausschreibungen ist die Agentur beim ANKÖ als geeignetes Unternehmen gelistet. Solche Websites gehen nicht nach vier Wochen online und werden dann vergessen. Sie werden aktualisiert, auf neue TYPO3-Versionen gehoben, an ERP- und PIM-Systeme angebunden. Für Beschäftigte heißt das: Man begleitet Systeme über Jahre, statt ständig bei null anzufangen.
Das Team ist bewusst klein. Rund zehn Festangestellte arbeiten fix im Haus, das Unternehmen gehört zu 100 Prozent seinem Gründer, Ing. Mag. Attila János, und ist eigenfinanziert. Entsprechend kurz sind die Wege. Neben TYPO3-zertifizierten Backend-Entwicklern sitzen Frontend-Leute, UX/UI-Design, SEO- und Content-Betreuung sowie Linux-Systemadministration im selben Büro. Zuletzt waren unter anderem eine Stelle für DevOps Engineering, eine für TYPO3-PHP-Entwicklung und eine im SEO- und Content-Bereich ausgeschrieben; Initiativbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Vue.js, Laravel, Apache Solr und Headless-Setups gehören ebenso zum Alltag wie klassische TYPO3-Integration.
Beim Einstieg gibt es einen Buddy für die ersten Wochen, dazu ein neues MacBook Pro und auf Wunsch ein Diensthandy, beides auch privat nutzbar. Bis zu drei Tage pro Woche darf remote gearbeitet werden, der Arbeitstag beginnt wahlweise um acht oder um zehn. All-in-Verträge gibt es laut Karriereseite nicht, Mehrarbeit wird über Zeitausgleich abgegolten. Die Jahreskarte der Wiener Linien zahlt das Unternehmen. Monatliche Fachrunden entscheiden im Team, welche Standards, Prozesse und Werkzeuge gelten.
Wie viel supseven umsetzt, ist nicht öffentlich: Als eingetragenes Einzelunternehmen veröffentlicht die Firma keine Bilanzen. Was öffentlich ist, ist das Engagement in der TYPO3-Community. Das TYPO3Camp Vienna und MEET TYPO3 Vienna, Österreichs einzige TYPO3-Fachkonferenzen, organisiert die Agentur selbst. Und zwölf Arbeitstage im Jahr sind als Innovation Days reserviert, für Open-Source-Beiträge, Zertifizierungen oder ein eigenes Projekt.
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