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cloudWerkstatt baut und betreibt die Plattformen, auf denen bei Banken, Versicherungen und Industriekonzernen die Software läuft. Das Büro liegt in der Wiener Reisnerstraße, wenige Gehminuten vom Stadtpark entfernt, und rund vierzehn Personen arbeiten von dort aus für Kunden in mehreren europäischen Ländern. Als Certified Premier Business Partner von Red Hat gehört die Firma zum engsten Partnerkreis des Open-Source-Herstellers hinter OpenShift und Red Hat Enterprise Linux, dazu kommt der Status als Veeam Accredited Service Partner für Backup und Wiederanlauf.
Der Kern der Arbeit ist schnell erklärt. Viele große Unternehmen betreiben ihre Anwendungen noch auf Infrastruktur, die über Jahre gewachsen ist und im Alltag bremst. cloudWerkstatt plant den Umbau auf Container- und Cloud-Plattformen, holt die bestehenden Anwendungen dorthin und übernimmt danach auf Wunsch den laufenden Betrieb mit vereinbarten Reaktionszeiten. Ein drittes Standbein ist die Verwaltung von Subscriptions und Lizenzen. Wer hier einsteigt, begleitet ein System also nicht nur bis zum Go-live, sondern kennt es auch im Betrieb.
Auf der Kundenseite der eigenen Website stehen Logos von Porsche, Airbus und den ÖBB, und die Bandbreite reicht vom Mittelstand bis zum Konzern. Gearbeitet wird für Industrie, Finanzwirtschaft und öffentliche Auftraggeber. Der Radius endet nicht an der Staatsgrenze: In der Stuttgarter Königstraße sitzt eine deutsche Schwestergesellschaft, geführt von demselben Geschäftsführer wie das Wiener Unternehmen. Für ein Team dieser Größe ist das eine ungewöhnlich große Bühne.
Das Team bleibt überschaubar. Die Wirtschaftskammer weist im Firmen-A-Z 14 Beschäftigte aus, auf LinkedIn nennt das Unternehmen die Spanne 11 bis 50; eine eigene, exakte Zahl veröffentlicht cloudWerkstatt nicht. In dieser Größenordnung arbeitet niemand in einer engen Nische. Gesucht werden derzeit ein DevOps Consultant und ein Operations Engineer, beide in Wien, mit ausgewiesenen Mindestgehältern von mehr als 51.000 beziehungsweise 52.000 Euro brutto im Jahr. Weiterbildung ist dabei kein Zusatzangebot, sondern Voraussetzung: Wer Red-Hat-Plattformen für Konzerne betreibt, braucht aktuelle Zertifizierungen, und die Firma nennt Seminare, Kurse und Mentoring durch das gesamte Team als festen Bestandteil der Arbeit.
Laptop und Diensthandy stellt der Arbeitgeber, dazu gibt es ein Jobticket der Wiener Linien. Homeoffice und freie Platzwahl im Büro sind geregelt, ebenso Papamonat und Elternkarenz. Eingetragen ist die GmbH seit Anfang 2014, geführt wird sie von Ing. Markus Plank. Zusammen kommen nach Angaben des Unternehmens rund 2.000 Beratungstage pro Jahr.
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