

Asmag Anlagenplanung u Sondermaschinenbau GesmbH
Wer eine Fabrik plant, in der aus Stahl oder Kupfer nahtlose Rohre entstehen, landet oft in Scharnstein bei ASMAG. Das oberösterreichische Familienunternehmen baut die Maschinen und ganzen Produktionslinien dafür. Eine Anlage zieht das Rohr auf Maß, die nächste schneidet und bündelt es. Gegründet wurde die Firma 1984, verkauft wird heute zum größten Teil ins Ausland.
Angefangen hat alles mit einem technischen Büro in St. Konrad. Johann Vielhaber, der Gründer, führt die Firma bis heute als Geschäftsführer. 1993 zog ASMAG an den heutigen Standort in Scharnstein, wo rund 150 Menschen arbeiten. Über Standorte und Tochterfirmen in Deutschland, Italien und den USA kommen noch einmal etwa 250 dazu. Zur Gruppe gehören unter anderem die Marken SEUTHE und REIKA sowie der 2017 übernommene Linzer Galvanikspezialist Ingenia.
Was ASMAG herstellt, sieht der Endkunde nie. Es sind die Maschinen, auf denen andere ihre Rohre, Stangen und Profile fertigen, aus Stahl, Edelstahl, Aluminium und Buntmetall. Wer eine komplette Kupferrohr-Produktion aufbauen will, kann sie hier als Gesamtpaket bestellen. Viele dieser Rohre landen später in der Autoindustrie. Die Exportquote liegt bei über 80 Prozent, was einiges über den technischen Ruf des Hauses aussagt.
In den Werkshallen stehen Zerspaner und Stahlbauer an den Maschinen, in den Büros konstruieren Ingenieure die nächste Anlage. Ausgebildet wird selbst: rund 80 Lehrlinge hat der Betrieb bislang durch die Lehre gebracht, in Berufen wie Elektrotechnik, Maschinenbautechnik und Zerspanung. 2024 feierte ASMAG sein 40-jähriges Bestehen.
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Hauptstandort
Liesenwaldstraße 3a
4644 Schlüßlberg, Österreich
Recruiting-Team
